Berufsstart Bau – mit möglicher Einstiegsqualifizierung

Im Rahmen eines Jahrespraktikums mit der Möglichkeit auf eine Einstiegsqualifizierung bieten wir ausbildungswilligen Menschen gem. § 54a(4) SGB III die nachfolgenden Möglichkeiten.

Diese Maßnahme richtet sich an folgende Zielgruppe:

  • Ausbildungswillige Menschen gem. § 54a(4) SGB III, es besteht hierbei keine Altersbeschränkung
  • Bei der Agentur gemeldete Bewerber mit Vermittlungshemmnissen
  • Ausbildungssuchende mit fehlender Ausbildungsreife
  • Lernbeeinträchtigte / benachteiligte Jugendliche
  • auch Asylbewerber/-innen und geduldete Personen mit Beschäftigungserlaubnis
  • erhöhten Sprachförderbedarf (A2+B1)
  • unzureichend beruflich orientiert
  • Interesse an dualer Ausbildung

Weiterbildungsdauer:
Die  Gesamtdauer des Projektes beträgt max. 12 Monate. Die Dauer verringert sich eventuell bei späterem Eintritt in die Maßnahme oder bei vorzeitigem Eintritt in ein Ausbildungsverhältnis. Der Praktikumsanteil in einem Handwerksbetrieb beträgt mind. 50 %.

Zum Inhalt der Maßnahme:
Fachpraktische Vermittlung handwerklicher Grundtechniken mit den erforderlichen theoretischen Anteilen und praktischem Bezug in den Werkstätten und dem Freigelände des Ausbildungszentrums über insgesamt ein Jahr. Die Teilnehmer bauen ihre praktischen und theoretischen Kenntnisse im Sinne einer Einstiegsqualifizierung aus.

Folgende Fachinhalte werden in unterschiedlichen Schwerpunkten vermittelt:

  • Tiefbau
  • Mauerwerksbau
  • Putz
  • Holzbau/Schalung
  • Stahlbetonbau/ Bewehrung/ Beton
  • Trockenbau

Gemäß Ihrer Neigung absolvieren die Teilnehmer innerhalb des Jahres mind. 50 % der Zeit ein betriebliches Praktikum in einem Handwerksbetrieb. Hier lernen die Teilnehmer den Umgang mit Mitarbeitern sowie Kunden hautnah kennen und bekommen eine realistische Vorstellung von diesem Beruf auf gegebenen Baustellen.

Während der gesamten Dauer bietet die Maßnahme eine berufsbezogene Sprachförderung und sozialpädagogische Begleitung durch Stützlehrer und pädagogische Fachkräfte.

Das Ziel der Maßnahme:
Das Ziel ist die Vermittlung des Lernstoffs des 1. Ausbildungsjahres, Vermittlung schriftlicher / mündlicher / mathematischer und wirtschaftlicher Grundkenntnisse, ggf. Erreichung eines Schulabschlusses (bei Erfolg, Verkürzung der Ausbildungszeit ggf. möglich), Vermittlung in eine direkt anschließende Berufsausbildung in einen anerkannten Ausbildungsberuf im Handwerk.

Folgendes sind die Voraussetzungen:
Ein abgeschlossener Vertrag zwischen Betrieb und Azubi gem. § 26 BBIG (wird über das Ausbildungszentrum gemacht). Es bestehen keine schulischen Vorbedingungen
       

Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft für den Werra-Meißner-Kreis

Der perfekte Ausbilder für Berufe auf dem Bau

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